1902 kaufte der Schriftsteller Herrmann Sudermann das Anwesen und gestaltete den Park zu einem Historistischen Garten um. Entzückt von dem, was er vorfand, beließ er den Lennéschen Landschaftsgarten, kombinierte ihn mit barocken Gestaltungsmerkmalen und schmückte ihn mit Staffagebauten und Kunstobjekten. Dafür erwarb Sudermann auf seinen Reisen in Italien und Süddeutschland unter anderem Büsten, Vasen und Skulpturen, die heute noch im Park zu bestaunen sind. Der Schlosspark mit diesem gärtnerischen Konzept blieb nach dem Tod des Schriftstellers 1928 bestehen – und entzückt mit seinen verspielten Skulpturen, romantischen Pfaden und der verwunschenen Atmosphäre die Besuchenden.
Um die Geschichte des Schlossparks, seine Bauwerke und die Gartenstile besser zu verstehen, lädt das Bauernmuseum Blankensee in der Regel an jedem letzten Sonntag im Monat (von April bis Oktober um 14 Uhr) zur kostenlosen Führung „Auf den Spuren von Sudermann und Lenné“ ein.
Hinweise für den Besuch: Bitte auf den Wegen bleiben und die Rasenflächen und Beete nicht betreten. Fotoaufnahmen sind nur zur privaten Zwecken erlaubt. Für alle weiteren und gewerblichen Foto- und Filmaufnahmen sowie für den Betrieb von Drohnen wird eine Genehmigung benötigt. Absprachen dazu mit den Betreibern des Schlosses.